Gerlinde kommt als Nachfolgerin für den Kirschbaum

Oktober 2019 –

Wir haben inzwischen eine Nachfolgerin für unseren verloren gegangenen Kirschbaum gefunden. Wie sind wir eigentlich auf diesen Baum gekommen?. Wir hatten von einer tollen Aktion der Baumschule Rinn in Heuchelheim gehört und waren sofort begeistert. Also nichts wie hin. Dort war es nämlich an einem Wochenende möglich, die Früchte von verfügbaren Obstbäumen zu verkosten, um so genau den Baum zu finden, dessen Früchte einem dann auch munden würden. Nachdem wir dutzende Äpfel probiert hatten, stand unser Ergebnis fest: Es sollte ein Apfelbaum der Sorte Gerlinde werden!

Da der alte Kirschbaum etwas dicht an der Grenze zu unseren Nachbarn gestanden hatte und wir ja nicht den neuen Baum direkt auf dem alten Wurzelstock einpflanzen konnten, rückten wir die neue Pflanzstelle etwas mehr in unser Grundstück hinein.

Was wir damals noch nicht wussten war, dass wir so noch genügend Platz für eine später folgende Gartensauna in diesem Bereich des Gartens geschaffen hatten. Das ist aber eine ganz andere Geschichte…
So holten wir zuerst die Pflastersteine der alten Baumscheibe heraus und stachen danach einen gleich großen Kreis an der neuen Stelle aus. Den Rasen aus der neuen Pflanzstelle fügten wir einfach in den Bereich der alten wieder ein. Somit war alles wieder perfekt begrünt und man konnte später fast gar nicht mehr genau sagen, wo eigentlich der alte Kirschbaum einmal gestanden hatte.

Um die neue Pflanzstelle fügte ich dann den alten Schotter wieder ein, den ich zuvor in einer Speißbütte gesammelt hatte und setzte dann die Pflastersteine erneut in einem Kreis darauf. Nach einer knappen Stunde war alles wieder beim Alten.

Jetzt musste nur noch das Loch für den neuen Baum in der Mitte vertieft werden, so dass Gerlinde mit dem gesamten Wurzelstock eingepflanzt werden konnte. Nach dem Einpflanzen haben wir die neue Pflanzstelle reichlich gewässert, so dass sich die Erde wieder dicht an den Wurzelstock anfügen konnte.

Bei der Neuanpflanzung von Bäumen ist es wichtig, diese an einem oder mehreren Pfosten mit Hilfe eines Hanfseils zu fixieren. So wird verhindert, dass der Baum beim Schwanken im Wind seine neu gebildeten Wurzeln wieder abreißt. Die Fixierung durch Pfosten und ein Hanfseil kann dann nach zwei bis drei Jahren wieder entfernt werden. Nach dieser Zeit hat sich den Baum so stark im Erdreich verankert, dass sein Schwanken bei Wind keinen Einfluss mehr auf das Wurzelwerk hat.

Mal schauen, wann wir unsere ersten Äpfel ernten werden? Für das erste Jahr bei uns im Garten hat man uns jedoch noch keine Hoffnungen gemacht.

Fazit:

Der Arbeitsaufwand für die Verschiebung der Baumscheibe und das Einpflanzen des neuen Apfelbaums lag bei circa drei Stunden.

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