Bauerngarten – Wir wollen hoch hinaus

Mai 2016 –
Da wir von Freunden Bohnen aus Bali geschenkt bekamen und wir ohnehin für dieses Jahr geplant hatten Feuerbohne zu sähen, war es an der Zeit ein Bohnengerüst zu errichten. Hierzu fuhren wir in den Wald und sägten aus dem zurückgelassenen Kronenholz großer Buchen passende Äste zurecht.

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Die Äste haben eine Länge von circa 2,70 m. Insgesamt besorgten wir uns sechs lange Bohnenstangen und eine 1,5 m lange Querverbindung. Die langen Stangen stellten wir in zwei Dreiergruppen nebeneinander und verbanden diese mit der Querstange, um eine höhere Stabilität zu erreichen. Unsere Nachbarn wussten sofort was wir hier aussähen wollen 😉

Fazit:
Der Ausflug in den Wald und das Aufstellen des Bohnengerüstes dauerte circa 2 Stunden bei denen wir recht viel Spaß hatten.

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Bauerngarten – Die erste Aussaat ist zum Teil gut angegangen

April 2016 –
Unsere erste Aussaat von Anfang April ist inzwischen zum Teil recht gut angegangen. So sind die Erbsen gut gekommen und können demnächst am aufgestellten Rankzaun hoch klettern.

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Auch der Rettich, die Radieschen, die Möhren, der Salat und der Rucola sind gut angegangen und können sich sehen lassen.

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Weniger Erfolg hatten wir mit den Pastinaken, dem Kohlrabi und dem Porree. Hier mussten wir nochmal nachsähen.

Fazit:
Das nicht immer alles gleich beim ersten Mal gut angeht ist nicht ungewöhnlich. Hier darf man sich nicht entmutigen lassen und sät einfach noch einmal nach.

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Inbetriebnahme eines Thermokomposters

April 2016 –
Nachdem wir in den letzten Jahren immer wieder Probleme hatten den wachsenden Grün- und Rasenschnitt aus unserem Garten zu entsorgen, entschlossen wir uns in diesem Jahr zur Anschaffung eines Thermokomposters. Finaler Auslöser waren die Unmengen an Moos welches wir vor zwei Wochen aus unserem Rasen entfernt hatten. Da wir nicht über den Platz verfügen einen Komposthaufen anzulegen, entschieden wir uns für die Variante Thermokomposter. Dieser kompostiert aufgrund der im inneren entstehende Wärme von bis zu 70 Grad deutlich schneller und er benötigt zudem recht wenig Platz.

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Einen geeigneten Ort zum Aufstellen konnten wir in einer noch vorhandenen Lücke zwischen unseren Rabatten finden. Hier steht der Thermokomposter in der Nähe unseres Bauerngartens und wir können dort ebenfalls gut den Grün- und Rasenschnitt einfüllen. Inzwischen ist der Thermokomposter schön zwischen den Büschen und Sträuchern verschwunden und fällt nicht mehr sonderlich auf.

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Für den optimalen Betrieb eines Thermokomposters ist es wichtig, die Kompostierung mit einem passenden Granulat zu unterstützen. Hierzu wird das eingebrachte Kompostgut je nach Beschaffenheit gut vermischt und mit dem Granulat durchsetzt. Anleitungen zum genauen Vorgehen liegen den Thermokompostern in aller Regel bei. Wird die Kompostierung optimal betrieben, dass heißt der Kompost ist nicht zu feucht, so ist auch mit keiner störenden Geruchsentwicklung zu rechnen. Zudem verhindern unter dem Komposter ausgelegte Gitter den Zugang von lästigem Nagetieren. Bisher läuft alles nach Plan und wir werden in einigen Wochen von unserem ersten selbst erzeugten Kompost berichten.

Fazit:
Der Arbeitsaufwand für den Aufbau und die Aufstellung des Thermokomposters lag bei circa einer Stunde. Die Erstbefüllung mit dem gesammelten Moos von unserer diesjährigen Rasenpflege und diversem Grünschnitt nahm eine weitere Stunde in Anspruch.

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Anlage eines Echinacea-Beetes

April 2016 –
Nachdem unsere schönen Echinacea letztes Jahr den Nacktschnecken zum Opfer gefallen waren, starteten wir in diesem Jahr einen erneuten Versuch. Diesmal pflanze ich anstatt nur zwei Echinacea gleich ein ganzen Bereich mit weiteren 12 Stück an.

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Zudem schützen wir diesmal die Pflanzen, nachdem die ersten Blätter sichtbar wurden, mit Schneckenkorn.

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Der Einsatz machte sich bezahlt und es gingen alle Pflanzen an und belohnten uns mit wunderschönen Blüten.

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Mein Favorit ist nach wie für die pinke Echinacea.

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Fazit:
Diesmal wurde die Mühe des Einpflanzens nicht durch die Nacktschnecken zunichte gemacht und wir konnten uns ab Anfang Juli an den schönen Blüten erfreuen.

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Rasenpflege im Frühjahr

April 2016 –
Bisher hatten wir unserem Rasen nur recht wenig Aufmerksamkeit geschenkt. So beschränkte sich die Pflege auf regelmäßiges Mähen und dem vereinzelten Entfernen von größeren Unkräutern wie Löwenzahn und Disteln. Im Winter streuten wir die Asche aus unserem Grundofen ein bis zweimal über dem gesamten Gartenbereich aus und das war es dann auch schon. In diesem Frühjahr mussten wir leider feststellen, dass nur noch wenig von unserem Rasen übrig geblieben war. Weite Teile des Rasens waren über den Winter hinweg vom Moos vereinnahmt worden.

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Es wurde offenkundig, dass wir hier schnell etwas unternehmen sollten. Nach einigen Recherchen im Internet entschieden wir uns für ein ökologisches Vorgehen ohne den Einsatz von giftigen Chemikalien. Ziel sollte es sein, den Rasen in Etappen so zu stärken, dass er wieder an Kraft gewinnt und so das Unkraut nach und nach selber verdrängt. Als erstes untersuchten wir die Ursachen für den starken Moosbefall. Im Wesentlichen begünstigt ein saures Boden-Milieu, Schatten und Feuchtigkeit den Wuchs von Moos. In unsrem Fall lag ein PH-neutraler Boden vor, was dem regelmäßigen Ausbringen von Ofenasche im Winter geschuldet ist.

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Somit benötigte der Boden aktuell keinen Kalk zum Säureausgleich. In unserem Fall lag die Ursache wohl eher am schweren Lehmboden der für Staunässe und die vom Moos bevorzugte Feuchtigkeit sorgte. Zudem deutete ein hoher Kleeanteil darauf hin, dass es dem Boden an Nährstoffen für einen gesunden Rasen mangelte. Daher legten wir folgendes Vorgehen fest:

  • Messung des PH-Werts, um gegebenenfalls neutralisierende Maßnahmen zu ergreifen (Kalk ausbringen).
  • Entfernung des Mooses mit einem Hand-Vertikutierer, um ein möglichst schonendes Vorgehen bei dem ohnehin schon stark reduzierten Rasen zu gewährleisten.
  • Einbringen von organischem Rasendünger, um so das Nährstoffangebot für den Rasen zu verbessern.
  • Einbringen von grobem Bausand als Drainage, um so Staunässe und Feuchtigkeit zu reduzieren.
  • Nachsaat mit einer hierfür zertifizierten Rasenmischung.
  • Abdeckung der Ansaat mit Humuserde, um so die Feuchtigkeit während der Keimphase besser halten zu können.
  • Regelmäßiges Mähen und Entfernen von großen Unkräutern.
  • Wiederholung der Rasendüngung in zwei Monaten.

Nachdem das Vorgehen abgestimmt war, alle erforderlichen Mittel als auch Helfer zur Verfügung standen, ging es frisch ans Werk:

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Die Arbeit mit einem Hand-Vertikutierer ermöglicht es sehr angepasst auf die unterschiedlich stark vom Moos befallenen Bereiche einzugehen. So kann man intakte Bereiche eher etwas schonender und stark befallenen Bereiche etwas intensiver säubern. Der Verlust an intaktem Rasen wird minimiert aber das Ganze ist mit körperlicher Arbeit verbunden. Bei Rasenflächen die größer als 200 m² sind, sollte man schon ziemlich fit sein und Spaß an anstrengenden Arbeiten haben. Ansonsten empfiehlt sich ein Elektro-Vertikutierer 😉

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Nachdem das Moos mit dem Hand-Vertikutierer fast vollständig entfernt worden war, wurde der Rasen nochmals mit einem Rechen gründlich ausgekämmt. Man kann den Unterschied nach dem zweiten Arbeitsgang mit dem Rechen gut erkennen. Der Rasen wirkt deutlich befreiter und der Boden ist gut geöffnet, um den organischen Rasendünger einbringen zu können.

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Erstaunlich war wie viel Moos wir aus unserer recht kleinen Rasenfläche von circa 130 m² entfernen konnten. Wir kamen auf über drei Biomülltonnen und wussten gar nicht wohin damit. Hierfür haben wir später dann doch noch eine Lösung gefunden über die ich gesondert berichten möchte. So viel sei hier schon verraten, es geht um das Stichwort kompostieren.

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Nachdem das Moos aus dem Rasen entfernt war, wurde der organische Rasendünger ausgestreut. So langsam sah des Ganze wieder nach einem Anfang für einen zukünftigen Rasen aus.

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Als nächstes wurde 1 m³ grober Bausand auf der Rasenfläche verteilt. Obwohl hier weniger als 1 cm Sand aufgebracht wurde, sah es danach doch sehr nach einem Beach-Volleyballfeld aus.

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Zum Schluss wurde noch die zur Nachsaat zertifizierte Rasenmischung ausgebracht und mit einer Harke eingearbeitet. Das Ganze wurde abschließend grob mit Humuserde abgedeckt, angedrückt und die nächsten Tage feucht gehalten. Im Laufe der nächsten Wochen sah es Stück für Stück schon wieder ein wenig mehr nach Rasen aus.

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Gut vier Wochen später und nach zwei mal Mähen sah der Rasen so aus. In vielen Bereichen konnte sich der Rasen wieder durchsetzen und das alles ohne den Einsatz von Moosvernichter oder anderen giftigen Chemikalien.

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Wir hoffen, dass sich der Rasen in den nächsten Wochen bei regelmäßigem Mähen und einer wiederholten Düngung noch weiter ausbreitet und die Unkräuter weiter zurückdrängt. Im nächsten Jahr wollen wir zudem erneut groben Bausand ausbringen, um die Drainagewirkung weiter zu verbessern. Weiteres in Kürze 😉

Fazit:
Der Arbeitsaufwand für die Rasenpflege im Frühjahr lag bei circa 10 Stunden. Verbraucht wurden eine PH-Messung, 10 Kg organischer Rasendünger, 1 m³ grober Bausand, 1 Kg Rasen-Nachsaat und 240 l Humuserde.

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