Bereich unter den Büschen mit Lavagranulat auslegen

August 2012 –
Da sich das Mähen des Rasens unter den Büschen im Bereich zwischen unserem Grillplatz und der Grundstückgrenze zunehmend schwieriger gestaltete, waren wir auf der Suche nach einer geeigneten Lösung, um dieses Problem zu beseitigen. So lag es nahe, den Rasen in diesem Bereich zu entfernen und durch ein geeignetes Schüttgut zu ersetzen. Bevor jedoch der Rasen entfernt werden konnte, galt es, den neuen Bereich mit Palisaden und Pflastersteinen aus Granit abzugrenzen. Wir entschieden uns hierbei für Granit, da bereits der gepflasterte Bereich des Grillplatzes mit Palisaden aus Granit eingefasst war. In einem ersten Schritt legten wir die gekauften Granitpflastersteine auf der Wiese aus, um einen ersten Eindruck von einer möglichen Linienführung der neuen Einfassung zu erhalten. Nachdem wir eine harmonische Anordnung gefunden hatten, wurde ein circa 15 cm breiter und 15 cm tiefer Graben entlang des Verlaufes ausgehoben. Anschließend wurde eine Schicht aus circa 5 cm Schotter in den Graben eingebracht. Verdichtet wurde der Schotten mit einem Vorschlaghammer, indem dieser kopfüber am Stiel in den Graben gestoßen wurde.
Nun wurde ein Bett aus Mörtel auf dem Schotter ausgelegt, auf dem die Steine ausgerichtet werden konnten. Die Fugen zwischen den einzelnen Steinen wurden diesmal ebenfalls mit Mörtel ausgefugt.

Einfassung aus Granit

Auf der einen Seite schlossen wir die Abgrenzung an den Versatz der Granitpalisaden des Grillplatzes an und es entstand so eine kleine Stufe. Der bereits vorhandene Busch (Budleia) wurde mit einem anschließendem Bogen eingefasst.

Einfassung mit Granit

Auf der anderen Seite schlossen wir an das Fundament unseres Fahnenmastes an und führten die Abgrenzung geschwungen an die Kantsteine unserer Einfriedung weiter.

Einfassung mit Granitsteinen

Der so neu definierte Bereich fügte sich hinsichtlich der Linienführung recht harmonisch an den bestehenden Grillplatz an.
Nun begann die Suche nach einem geeignetem Schüttgut, mit welchem der Rasen ersetzt werden sollte. Eigentlich hatten wir uns schon für Rindenmulch entschieden. Im Gespräch mit unserem Nachbarn kamen wir jedoch darauf, dass eine weitere Alternative in der Verwendung von Lavagranulat besteht. Zudem hat Lavagranulat verschiedenen Vorteile, die uns letztendlich überzeugten. -So verrottet diese Material nicht, es speichert Feuchtigkeit sehr gut und verhindert besser das Austrocknen, es wird nicht so gerne von Insekten aller Art besiedelt, es brennt nicht, was bei der Nähe zum Grillplatz ebenfalls wichtig erschien und es sieht unserer Meinung nach einfach schöner aus.
Die Körnung bei dem von uns gewählten Lavagranulat liegt bei 4-11 mm. Der Preis pro Tonne lag bei Selbstabholung bei der Firma Scherz in Altenstadt bei 40 Euro.

Lavagranulat

Somit war klar, wir würden die Wiese abstechen, ein Unkrautflies auslegen und das Lavagranulat darauf ausbringen. Leichter gesagt als getan…

Gras entfernt

Nach circa vier Stunden harter körperlicher Arbeit und 5 Flaschen Wasser später war die gesamte Wiese im entsprechenden Bereich entfernt und es konnte mit dem Auslegen des Unkrautflies begonnen werden. Der erwähnt hohe Wasserverbrauch lag nicht ganz unwesentlich an der an diesem Tage herrschenden Außentemperatur von 28-30 Grad.

Unkrautflies auslegen

Schon nachdem die erste Hälfte fertiggestellt war, konnte man erahnen wie sich der neue Bereich darstellen würde.

Lavagranulat

Als dann am folgenden Tag der gesamte Bereich fertiggestellt war, bot sich uns ein sehr schönes neue Bild. -Zudem war es von nun an nicht mehr nötig, in der Enge der Büsche zu mähen 😉

Fazit:
Der Arbeitsaufwand für diese Bauwerk lag bei circa 15 Stunden. Verbaut wurden 33 Pflastersteine aus Granit (10 x 10 x 8 cm), 5 Palisaden aus Granit (10 x 10 x 25 cm), 2 Säcke Trass Fertigmörtel (25 kg), drei Eimer Frostschutzschotter, 10 m² Unkrautflies und 600 kg Lavagranulat (4-11 mm).

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