Wandel – Wie hat sich die Böschung zwischenzeitlich verändert?

Juni 2012 –
Vor gut 15 Monaten haben wir unsere Böschung für die Bepflanzung vorbereitet und unsere ersten Pflanzen angesiedelt. Was ist seitdem geschehen?

Nachdem wir im Frühjahr 2011 alle Pflanzen gesetzt hatten, wurde es überdurchschnittlich warm und der Niederschlag blieb für mehrere Wochen aus. Somit hatten unsere Pflanzen einen schweren Start und wir mussten sie viel gießen und ihnen viel Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Auch wenn es die meisten Pflanzen über diese schwere Periode hinweg schafften, so blieben sie doch alle samt recht klein. So sah es zwei Monate später, Anfang Mai, auf der Südseite der Böschung aus:

Auf der Westseite hatten die Pflanzen nicht so stark mit der Sonne zu kämpfen und hier verlief die Anwachsphase deutlich besser.

Nach weiteren zwei Monaten sah die Böschung Ende Juli schon recht ordentlich aus. Der Aufwand und die Mühe hatte sich gelohnt und die Böschung begann sich allmählich zu schließen.

Gegen Ende des Sommers waren unsere Pflanzen der ersten Generation prächtig gewachsen und auch die Stellen an denen einige ausgefallen waren, wurden wieder neu besetzt. So bot sich Mitte Oktober folgendes Bild.

Danach kam für unsere Pflanzen der erste Winter. Da es im Winter 2011/2012 recht wenig Schnee gab, die Temperaturen jedoch weit ins Minus fielen und noch ein recht später Kälteeinbruch hinzukam, erfroren uns einige Pflanzen. Besonders betroffen hiervon waren unsere Rosen und Gräser. Mit ein Grund hierfür war sicherlich auch die fehlende Abdeckung mit Tannenreisig. So gab es im Frühjahr Einiges neu zu pflanzen, wie auch diese farbintensive Beetrose (‚Schwarzwaldfeuer‘):

Letztendlich waren bis Mitte Juni fast alle Lücken wieder geschlossen und wir blickten auf einen bunten Bewuchs aus Stauden, Rosen, Sträuchern und Gräsern.

Zum Abschluss noch einige Bilder von besonders schön blühenden Pflanzen und einigen Neuzugängen.

Skabiose (Scabiosa caucasica) ‚Perfecta‘

Feinstrahlaster (Erigon x hybridus) ‚Schöne Blaue‘

Eine pinke Nelke umgeben von rosa Schleierkraut und hellblauen Staudenleins.

Zwischen der Treppe und der bereits gut angewachsenen Forsythie sind von links nach rechts noch eine pinke Spiraea japonica (‚Little Princess‘), ein Spiraea japonica (‚Golden Princess‘) mit hellgrünen Bättern und eine dunkelrote Schokoladenblume (Chocamocha) hinzugekommen.

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Ein Kommentar zu Wandel – Wie hat sich die Böschung zwischenzeitlich verändert?

  1. Iris sagt:

    Wunderwunderschön! Wie ich immer sage: Schöne Trockenmauern zeigen Kraft, Fleiß und Geschick der Gärtner (und Eure ist ein Meisterwerk!). Aber erst die Natur macht sie mit ihrem prächtigen Blumenschmuck zu einem unwiderstehlichen Kunstwerk.

    Herzliche Grüße und weiterhin viel Spaß bei der Gestaltung Eures Gartens,
    Iris

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