Wegebau im Gartenbereich

August 2011 –
Nachdem unsere Gartenhütte und das Fundament für den Holzunterstand fertig gestellt waren, begannen wir mit dem Wegebau in diesem Bereich unseres Gartens. So wollten wir zukünftig nicht mehr über lehmigen und nassen Untergrund laufen müssen, wenn wir etwas aus unserer Gartenhütte benötigten. Aber bis dahin gab es erst einmal einiges zu tun…
In einem ersten Schritt wurde der Arbeitsbereich für die Rasenkantsteine ausgehoben. Hierbei legten wir den Verlauf des Weges so fest, dass wir zum Einen später noch bequem mit einer Schubkarre den Holzunterstand erreichen würden und sich zum Anderen der Weg harmonisch an die Terrassentreppe anschloss.

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Nachdem der Arbeitsbereich ausgehoben war, wurde eine circa 10 cm dicke Schicht aus Schotter eingefüllt und mit einem Motorstampfer gut verdichtet. Danach wurden die Rasenkantsteine auf Haufen aus Estrichbeton gesetzt und ausgerichtet. Die Steine wurden mit Schraubzwingen fixiert, um das Verrutschen beim Abbinden zu verhindern (siehe Leitfaden beim Setzen von Kantsteinen).

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Am nächsten Tag wurden die Rasenkantsteine komplett von unten ausbetoniert und mit einem Keil aus Beton von beiden Seiten fixiert. Danach konnte die Seite die zum Rasen zeigt mit Erde angeglichen werden.

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Als nächstes wurde die Erde im Bereich des zukünftigen Weges abgetragen und durch eine Schicht aus Schotter ersetzt.

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Um die Schräge des Weges besser abzufangen, wurde auf Höhe des Fundamentes der Gartenhütte eine Stufe aus Granit-Palisaden errichtet. Auch diese Palisaden stehen auf einer Sauberkeitsschicht aus verdichtetem Schotter, wurden in Estrichbeton gesetzt und später mit einem Keil aus Beton von beiden Seiten gesichert. Der untere Keil wurde kleiner ausgelegt, da hier ja zukünftig noch ein Weg aus Pflaster anschließen sollte.

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Vor der dem Hang zugewandten Seite der Gartenhütte wurde noch eine Rinne zur Aufnahme des Regenwassers eingebaut. Das so aufgefangene Wasser versickert in einer sog. Rigole, einem mit Schotter aufgefüllter Bereich, der in unserem Fall an die Sauberkeitsschicht des Sockelfundaments unserer Gartenhütte angeschlossen ist.

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Um die unterschiedlichen Gefälle vor der Gartenhütte und in unserem Hinterhof auszugleichen, wurde noch eine zweite Stufe aus Granit-Palisaden errichtet. Eine zusätzliche Reihe von quer verbauten Palisaden schließt die schräge Fläche oberhalb der Gartenhütte ab.

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Auch diese beiden Palisadenreihen wurden mit einem Keil aus Beton von beiden Seiten gesichert.

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Nun konnten die neuen Bereiche mit Schotter aufgefüllt und mit einer Rüttelplatte eingerüttelt werden.

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Auch wenn wir noch kein Pflaster verlegt haben, so können wir nun unsere Gartenhütte und demnächst auch unseren Holzunterstand halbwegs sauberen Fußes erreichen 😉

Fazit:
Der Arbeitsaufwand für den Bau der Wege lag bei circa 40 Stunden und wurde über zwei Wochen hinweg verteilt. Verbaut wurden 10 Rasenkantsteine (4 x 20 x 100 cm), 5 Säcke Estrichbeton (40 kg), 0,25 m³ Beton (0-16 mm Kiessand), 2 Sack Trassmörtel (25 kg), 88 Granit-Palisaden ( 10 x 10 x 25 cm) und 2,4 m Entwässerungsrinne.

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