Zisterne – Einbau eines Zulauffilters und Ansaugschlauchs mit Rückschlagventil und Schwimmer

Juli 2010 –
In unserer Zisterne fehlte bis dato ein Zulauffilter und ein Ansaugschlauch mit Rückschlagventil und Schwimmer. Mit dem Zulauffilter sollte das einfließende Wasser von Laub und anderem groben Schmutz, der direkt über die Dachrinne in die Zisterne gelangen kann, gefiltert werden. Es gibt verschiedene Varianten von Zulauffiltern und bei einigen geht mitunter sehr viel Wasser beim Filtern verloren. Hierzu zählen Varianten, bei denen der Filter in der unteren Hälfte des Zulaufrohres sitzt, welches direkt mit dem Ablauf verbunden ist. Das Wasser fließt hierbei über ein Sieb aus Drahtgeflecht hinweg und fällt durch dieses hindurch in die Zisterne. Der Schmutz selbst bleibt auf dem Sieb liegen und wird bei starkem Zufluss in den Kanal gespült. So weit so gut. Fließt allerdings sehr viel Wasser (starker Regen) über diesen Filter hinweg oder ist der Filter verschmutzt, fällt kaum noch Wasser nach unten in die Zisterne,  es schießt direkt in den Auslauf in Richtung Kanal. Somit sind Filtervarianten, bei denen das Wasser ausschließlich durch den Filter direkt in die Zisterne gelangt und ein gesonderter Ablauf für den Kanal existiert, wesentlich effizienter.
Neben dem Zulauffilter wurde dringend ein Ansaugschlauch mit Rückschlagventil benötigt. Das fehlende Rückschlagventil ließ das bereits vom Hauswasserwerk angesaugte Wasser über Nacht zum Teil wieder ablaufen. Dies führte dazu, dass bei jedem Start des Hauswasserwerks mehrere Minuten vergingen, bis das Wasser wieder komplett angesaugt war und die Pumpe wieder Wasser förderte. Zudem war dies eine unnötig hohe Belastung für das Hauswasserwerk selbst.

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In einem ersten Schritt wurden die beiden Zuläufe der Zisterne über KG-Rohre miteinander verbunden und an den Zulauffilter (Typ 3P Gartenfilter) angeschlossen. Bei der von uns gewählten Variante stürzt das Wasser in eine Art Eimer, in dem sich ein Filtereinsatz befindet. Der Filtereinsatz kann von oben an einem Stab herausgenommen und so einfach gereinigt werden.

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Der Zulauffilter selbst wurde auf ein KG-Rohr gestellt, durch welches das Wasser in die Zisterne gelangt. Im unteren Drittel des KG-Rohres, welches als Stützfuß für den Zulauffilter dient, wurden mehrere 30 mm breite Löcher gefräst. So kann das Wasser aus der Stütze seitlich in alle Richtungen in die Zisterne austreten.

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Hinsichtlich der Ansaugleitung wurde an die bereits bestehende Leitung ein flexibler Saugschlauch angeschlossen und fixiert.

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Am Ende des Saugschlauchs sitzt das Rückschlagventil mit einem zusätzlichen Filterkorb. Falls doch einmal grober Schmutz in die Zisterne gelangen sollte, wird hierdurch das Verstopfen der Saugleitung verhindert.

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Am Filterkorb der Saugleitung ist zudem ein Schwimmer montiert worden, damit das Schlauchende nicht die Sedimente vom Boden der Zisterne ansaugt. Ein Seil am Schwimmer ermöglicht  das Einholen der Saugleitung vom Deckel der Zisterne aus.

Fazit:
Der Arbeitsaufwand für dieses Vorhaben lag bei circa 6 Stunden. Benötigt wurden ein Zulauffilter, diverse KG-Rohr-Winkelstücke, 2 m KG-Rohr, zwei Schellen zum Fixieren der KG-Rohre, zwei Stockschrauben 8 mm, 50 cm Gewindestab 8 mm zur Fixierung der Stütze des Zulauffilters,  3 m Saugleitung, ein Rückschlagventil mit Filterkorb, zwei Schlauchschellen, ein Schwimmer und drei Schellen, sechs Dübel 6 mm, sechs Schrauben 6 mm zur Befestigung der Saugleitung sowie 3 m Kunststoffseil.

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