Lichtschacht Tageslichtfenster mit Muschelkalksteinen abstützen

März 2009
Nachdem wir einen Restposten Muschelkalksteine erworben hatten, standen wir vor der Umsetzung unseres ersten Projektes.

Neben den Muschelkalksteinen benötigten wir noch Frostschutzschotter.  Insgesamt wurde circa ein Kubikmeter Frostschutzschotter für den Unterbau und die Hinterfütterung der Mauer verwendet.

Bevor mit dem Setzen der Mauer begonnen werden konnte, war zuerst die Ausschachtung des Fundamentbereichs erforderlich. Anschließend wurde der Fundamentbereich mit einer Sauberkeitsschicht aus Frostschutzschotter ausgekleidet (ca. 15cm) und mit einem Handstampfer (manuell) verdichtet

Nachdem der Untergrund entsprechend vorbereitet war, begann der kreative Teil der Arbeit. Es galt mit den vorhandenen und zum Teil sehr unterschiedlichen Steinen ein Mauerwerk aufzusetzen. Hierbei galt es einige Grundregeln für die Erstellung von Trockensteinmauern zu beachten. Nach einigen Stunden zeigt sich folgender Zwischenstand:

Es war Zeit eine Pause einzulegen, da einige der größeren Steine bis zu 60 Kg wogen. Am nächsten Tag wurde der Zwischenraum zwischen Wand und Mauer ausgeschottert, verdichtet und eingeschlämmt.

Da die Mauer einen Versatz vom Fenster haben sollte wurde nun eine Terrasse auf dem Niveau der inneren Steine freigelegt und ebenfalls mit eine Sauberkeitsschicht aus Schotter ausgekleidet. Auch diese Schotterschicht wurde vor dem Aufsetzen der Steine mit einem Handstampfer gründlich verdichtet. Danach ging es mit dem Aussetzten des zweiten Rings weiter.

Nun wiederholten sich die Arbeitsschritte der Vortage. Auch hinter dem zweiten Ring wurde der Zwischenraum zum Hang ausgeschottert, verdichtet und eingeschlämmt.

Die bei den Arbeiten freigelegte Regenwasserleitung wurde ordentlich mit Sand ausgekoffert und zum Teil in das Bauwerk mit integriert. Am Ende sah unser Tageslichtfenster so aus.

Bepflanzung:
Man soll nicht glauben wie zäh eine Weinrebe sein kann. Im Bereich zwischen der Stützmauer der Terrasse und der Trockensteinmauer haben wir eine Weinrebe (Phönix) von unseren Nachbarn geschenkt bekommen und eingepflanzt. Nach dem ersten Jahr, in dem sie ihre Wurzeln einbrachte, fing sie im darauf folgendem Jahr an enorm zu wachsen…

Fazit:
Der Arbeitsaufwand für dieses Bauwerk lag bei circa 30 Stunden und wurde über zwei Wochen verteilt. Verbaut wurden 3,5 Tonnen Muschelkalksteine und 1 m³ Frostschutzschotter.

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